21Sep
An: 21. September 2017 In: Spirituelle Pilgerreise Comments: 0

Heute geht es ganz früh schon los zur Küste Cornwall´s. Hier denkt man unweigerlich sofort an Rosamunde Pilcher und ihre wildromantischen Romane die in einer einzigartig, atemberaubenden Landschaft gedreht werden.

Ich kann sagen ja es sieht in der Wirklichkeit genauso aus wie in den Filmen, man wird in wieder ganz andere Welt katapultiert.

 

Nachdem der Regen den uns am Morgen während der Fahrt begleitet hatte sich verzogen hatte und England sich von einer sehr sonnigen Seite zeigte tauchte vor uns die atemberaubende Küste auf. Den Blick will man gar nicht mehr abwenden so traumhaft schön ist es hier. Unser erster Stop bringt uns nach einer kleinen Wanderung in den „Regenwald“ um St. Nectans Glen. Hier sollte man dann trittsicher sein, der Weg durch den „verwunschenen Wald“ voller Magie ist wunderbar und jede Anstrengung wahrlich wert. Oben angekommen werden die Wanderschuhe durch Gummistiefel ersetzt und es geht einen ebenso steilen Weg wieder hinunter, vorbei an einer wunderschönen Natur und Wasserfällen. Unten angekommen wird die Anstrengung belohnt, man steht in einem See, von dem gesagt wird, dass hier Excalibur das Schwert von Artus an ihn zurückgegeben wurde, überreicht von der Dame vom See. Das glasklare, eiskalte Wasser hat eine reinigende Wirkung und spült alle Sorgen hinweg, wenn man ein Stück durch diesen kleinen See läuft kommt man zum Wasserfall von St. Nectans Glen der mit einer wahnsinnigen Kraft herabdonnert und einen magisch in seinen Bann zieht. Man möchte hier nicht mehr weg und einfach diese Elfengleiche Energie weiter genießen.

 

 

Da wir noch weitere Punkte auf dem Programm hatten, der genauso faszinierend wird ging es dann den gleichen Weg zurück, den wir gekommen waren. Der Bus brachte uns schließlich nach Tintagel der Burgruine am Meer, man kann nur noch erahnen wie imposant die Burg einst über dem Meer an der Küsten empor geragt ist. Von Tintagel wird behauptet, dass hier einst König Artus von Uther Pentragon gezeugt und von Igraine geboren wurde. Es muss ein jeder selbst entscheiden und fühlen was er von den alten Sagen glaubt, ich kann nur für mich sagen, als ich die Ruinen empor gestiegen bin und auf das Meer geblickt habe überkam mich ein unbeschreibliches Gefühl und eine Vertrautheit. Von hier oben sieht man gut eine Höhle die nur bei Ebbe betreten werden kann, da sie ansonsten überflutet ist. Der Sage nach, ist dies Merlin´s Höhle.

 

Merlin der Artus immer geschützt und gefördert hat. Wenn man den Weg von der Burg hinabsteigt über große Treppenstufen und dann über einen felsigen Weg mit dem Bewusstsein, dass dies normal unter Wasser liegt, bekommt man einen ganz anders Respekt vor den Naturgewalten. Unten angekommen gelangt man über den Strand in die Höhle, das Wasser hat hier eine Form und Farben hinterlassen, die man so nicht oft zu Gesicht bekommt. Was mich allerdings am meisten beeindruckt hat war wie die Flut das Wasser mit jedem Wellenschlag immer schneller wieder in die Höhle zurück gebracht hat, sodass wir unseren Rückweg antreten mussten.

Auch Tag 3 war voller Ereignisse und energetischer Eindrücke die einen verändern.