20Sep
An: 20. September 2017 In: Spirituelle Pilgerreise Comments: 0

Nach einem typischen „English Breakfast“ mit Einhornschokolade ging es gut gestärkt auf eine Wanderung durch Glastonbury die uns an verschiedenen sehr spannenden Punkten vorbeiführte.

Wir haben einen Blick in das House of the Godess werfen dürfen mit ihren unterschiedlichen Zeremonieräumen. Was uns am meisten fasziniert hatte war, dass jeder Raum seine ganz eigene Energie hatte und die unterschiedlichen Gesichter wiedergespiegelt wurden.

Von hier ging es weiter zur Kapelle von Mary Magdalen, was früher ein Armenhaus mit winzigen Zimmern war. Heute findet man hier noch einen Teil erhalten, der Rest wurde in einen idyllischen Garten der einen mit seiner farbenfrohen Blütenpracht verzaubert. Nach einer kleinen Meditation in der Kapelle ging es weiter durch Glastonbury vorbei an niedlichen Häusern mit ihren prächtigen Gärten. Unser Weg führte uns zum Wearyall Hill hier kam Josef von Arimathea seinerseits angeblich mit dem Heiligen Gral an, hier rätselt man bis heute was der Gral ist und wo genau er sich befindet. Auf dem Hügel steckte er seinen Wanderstab tief in die Erde und an dieser Stelle wuchs dann ein angeblich über Nacht ein besonderer Baum, ein Weißdornbusch der entgegen seiner Spezies sogar zweimal im Jahr blüht, die zweite Blüte um die Wintersonnenwende gilt als Wunder.

Der Baum wurde leider zerstört heute steht noch der Stumpf der als Mahnmal  mit Wunschbändchen bestückt werden kann, die Wünsche werden vom Wind dann in die Welt getragen.Dornenbusch Wearyall Hil

Unser weitere Weg führt uns nun über Weiden mit Rindern und Schafen, vorbei an vielen wunderbar lecker schmeckenden Brombeeren über Wiesen bis hin zu Bridgids Mound. Bride´s Mound gilt als der Zugang zur heiligen Insel von Avalon. Hier erhielten wir in einer Zeremonie ein Glöckchen, das Brigid einst hinterlassen haben soll, wir haben es mit der Energie des Ortes aufgeladen. Zusammen mit Brigids Cross was wir selbst gebastelt haben, stehen beide nun bei mir Zuhause um Haus und Herdfeuer zu schützen. Katrin hat uns die Orte und Geschichten immer in wundervollen und bewegenden Zeremonien näher gebracht, was mir persönlich sehr viel bedeutet und mich berührt hat.

Heute haben wir viele energetisch sehr unterschiedliche Orte erspüren dürfen und hier wurde auch bewusst, wie unterschiedlich jeder diese Orte wahrnimmt. Deshalb sollte man es selbst erleben und erspüren, denn Du wirst es anders erleben als ich.