19Sep
An: 19. September 2017 In: Spirituelle Pilgerreise Comments: 0

Eine Reise in eine andere Welt.

Glastonbury ein kleiner Ort in Südengland hinter dessen Schleier sich Avalon befindet. Hier hat man nicht nur das Gefühl in eine andere Welt zu reisen, man tut es wirklich. Man kann Ganz bei sich ankommen. Der Ort hat eine solche Magie die er gerne mit einem teilt, wenn man bereit ist sein Herz zu öffnen und diese Magie auf sich wirken zu lassen.

Wo soll ich nur Anfangen, es gibt so viele wunderbare Plätze, die jeder auf seine Art besonders sind.

Glastonbury Tor

An Tag 1 ging es zum Glastonbury Tor – das Portal, dass Dich wenn du darum bittest in eine andere Dimension reisen lässt. Als ich langsam durch das Tor geschritten bin kam ich auf der anderen Seite als völlig neue Person an, all der Ballast, der mich vorher begleitet hat viel auf einmal ab. Ich konnte die unendliche Weite die mir von allen Seiten zu Füßen lag genießen und wertschätzen. Viele grüne Wiesen, das Meer, eine etwas stärkere Briese die einem um die Nase weht. Begleitet von Trommeln habe ich mir dann ein Plätzchen zum meditieren gesucht und war begeistert davon, was ich erleben durfte. Die Natur von Glastonbury hat sich mit mir verbunden, ich war eins mit der Natur. Tief im Herzen wusste ich, dass ein Teil von mir bereits vor vielen Leben hier sein durfte und war Dankbar, an diesen wundervollen Ort zurückkehren zu dürfen.

Auch der Weg nach unten war ein Erlebnis, durch die Weiden mit grasenden Schafen die sich nicht beirren lassen von den vielen Pilgern die Quasi durch ihr Wohnzimmer laufen. Die Natur ist hier so unberührt, nur durch Holzgatter sind die Weiden voneinander getrennt. Wilde Apfelbäume und Brombeeren wohin man blickt, man bekommt das ursprüngliche Gefühl versorgt zu sein von Mutter Erde. Voller Liebe zeigt Sie uns „Ich bin für Euch da“. Genau aus diesem Grund sollten wir mehr auf sie achten, sie wertschätzen und ihr zuhören.

Als wir wieder unten angekommen waren, hatte ich einen so tiefen Frieden in mir und habe mich einfach nur geborgen gefühlt. Tatsächlich war ich bereits nach wenigen Stunden in einer anderen Welt angekommen.

Wir haben uns in unsere wallenden Kleider geworfen um einer Zeremonie der Großen Göttin beiwohnen. Lady of the Lake, die Herrin des Sees oder Lady Avalon wie sie oft auch genannt wird ist doch ein und die selbe wundervolle Priesterin die sich in der Natur, in jedem Wesen, jeden Stein, jeder Blume, jedem Baum einfach in allem zu sehen ist, wenn wir nur hinsehen. Sie zeigt sich in den Jahreszeiten und wird durch die verschiedenen Jahreskreisfeste geehrt. Im „Tempel of the Godess“ haben wir zusammen mit einer der Priesterinnen eine wundervolle Zeremonie erlebt. Katrin hat uns die 8 unterschiedlichen Gesichter der Göttin erklärt und uns das Licht von Avalon mitgegeben. Dieses Licht zu empfangen um es mit nach Deutschland zu bringen, war eine so berührende und bewegende Zeremonie, hier habe ich gemerkt, dass auch all das in mir ist und endlich wieder zum Leben erwachen möchte.

 

Was wird mich wohl an Tag 2 erwarten, ich war gespannt…